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Viele Grüße! Constanze

Donnerstag, 9. August 2007

wärmer

8:00 Uhr morgens: 28 Grad, gefühlte 32 Grad bei 87% Luftfeuchtigkeit.
8:15 Uhr: 29 Grad, gefühlte 35 Grad und 81% Luftfeuchtigkeit
8:34 Uhr: 30 Grad, gefühlte 37 Grad und 78% Luftfeuchtigkeit - okay, ich geh dann mal fühlen wie warm 37 Grad sind, ich hab einen Termin draußen in der Anlage
10:30 Uhr: 33 Grad, gefühlte 41 Grad, 61% Luftfeuchtigkeit
13:30 Uhr: 36 Grad, gefühlte 45 Grad, 53% Luftfeuchtigkeit
14:30 Uhr: das taegliche Gewitter - hoffentlich kuehlt es jetzt ab
15:39 Uhr: 33 Grad, gefuehlte 41 Grad, 64% Luftfeuchtigkeit
16:39 Uhr: 27 Grad, gefuehlte 31 Grad, 77 % Luftfeuchtigkeit

Mittwoch, 8. August 2007

warm!

War gerade kurz auf unserem Raucher-Notausgang-Balkon. Boah, ist das heiss draussen! Und schwuel!
Laut Internetwetter: 36 C und gefuehlte 42 C, weil die Luftfeuchtigkeit so hoch ist.
36 C bzw. 42 C! Wahnsinn!

Dienstag, 7. August 2007

Samstag am Strand in Gulf Shores

Wochenende... was gibt's besseres als einen Tag am Strand?
Nix, und genau deswegen sind wir da am Samstag auch hingefahren. Diesmal ging's nach Gulf Shores, das ist in Alabama, einmal über die Bay gespuckt.

Boah, ist das Wasser blau und der Strand fein! Hier ist es echt wie im Urlaub!

Soviel gibt's gar nicht zu berichten. Ich könnte euch nur vorschwärmen, wie warm es war, wie viel Glück wir am Samstag mit dem Wetter hatten (nur Sonnenschein, keine Schauer) und wie entspannend so ein Strandtag ist.

Gemacht hab ich wirklich nicht viel. Am Strand gedöst, mich im Wasser abgekühlt (naja, so gut das in 27°C warmem Wasser eben geht), im Wasser Ball gespielt, mein Buch fertig gelesen und den Tag genossen.
Damit ihr nicht völlig neidisch seid, hier auch noch drei Dinge, die nicht so toll waren: Ich hab Halsweh und Husten (aber was ist da besser als Gurgeln mit Salzwasser, Wärme und ein Tag ohne Klimaanlage),
ich bin von einer Qualle geküsst worden (hei, das brennt gscheit) und
die Mischung aus Salz, Sand, Sonnencreme und Schweiß auf der Haut und im Haar ist ekelig.
Klagen auf verdammt hohem Niveau :-)

So und hier nochmal was, um euch neidisch zu machen: Ich hab mal schnell eine Karte zusammengebastelt mit den Stränden hier, an denen ich schon war.
Dauphin Island ist der Strand, an dem ich Geburtstag gefeiert hab, dahin brauchen wir von der Arbeit aus 20 min.
Zu den anderen Stränden auf der Karte brauchen wir vom Apartment aus eine gute Stunde. In Orange Beach war ich an einem meiner ersten Wochenenden hier (siehe Eintrag Mitte April), in Pensacola Beach war die Flugshow der Blue Angels vor 2 Wochen (Eintrag im Juli, hier sind die Fotos, die ich euch noch schulde). Am Strand von Perdido Key war der Mullet Toss, dieser Fischweitwurf, (Eintrag Ende April) und in Gulf Shores waren wir dieses Wochenende.
Hier noch ein paar Fotos vom Ausflug an den Strand.

Montag, 6. August 2007

Shopping-Marathon im Outletcenter

Mittagspause, die Haelfte der Mannschaft ist auf Dienstreise oder im Werk unterwegs. Kathrin telefoniert und alleine mag ich auch nicht in der Essecke hocken. Also schnapp ich mir einen Kaffee, setz mich vor den Rechner und erzaehle euch was vom Wochenende.

Am Sonntag haben Kathrin, Dirk und ich einen Shopping-Marathon hingelegt. (Mamina, schau dir meine Kreditkartenabrechnung lieber nicht zu genau an...)
In Foley, eine Stunde sued-westlich von Mobile, ist ein grosses Outlet-Center, in dem sich das Shoppen - im Gegensatz zu den deutschen Outlet-Centern, die ich kenne - wirklich lohnt.

Ausserdem hatte uns Leigh, eine Kollegin, am Freitag noch verraten, dass dieses Wochenende in Alabama "Sales Tax Holiday" ist, damit sich die Amerikaner fuer das neue Schuljahr ausstatten koennen. Das heisst im Klartext: Ein Wochenende lang umsatzsteuerfrei einkaufen und zwar alle Dinge, die unter "school supply" fallen. Auch "Schulzubehoeher" wie Kleidung, Schuhe, Sportsachen und Computer...

In den meisten Geschaeften in Foley sind die Waren eh schon gegenueber dem regulaeren Preis reduziert, wahrscheinlich Ware der letzten Saison, so genau blicke ich da nicht durch. Wie ueberall in Amerika ist der ausgezeichnete Preis aber nicht der, den man bezahlt, sondern der Preis vor Steuern, auf den dann noch ein gewisser Prozentsatz Umsatzsteuer aufaddiert wird.

Dieser Prozentsatz ist nicht ueberall in den USA einheitlich, noch nicht einmal in jedem Staat. In Alabama setzt er sich aus einem Anteil fuer den Staat (4%) und einem Lokalanteil zusammen. In Mobile zahlen wir zum Beispiel 9% Umsatzsteuer, in Theodore (da ist das Degussa-Werk) zahlen wir im gleichen Supermarkt nur 7%.
Kompliziert, aber egal, denn dieses Wochenende war's ja steuerfrei :-) Zumindest die Klamotten, auf den Cappuccino bei Starbucks wurden wieder 7% erhoben...

Zusaetzlich hatten wir noch etliche 20%-Rabatt-Coupons. Im Coupon-Sammeln und -Verteilen sind die Amerikaner ja Weltmeister. Regelmaessig haben wir Coupons fuer das Outlet-Center im Briefkasten, im Internet konnte man sich Gutscheine fuer Couponhefte ausdrucken und mit meiner ADAC-Karte konnten wir uns auch noch ein Rabattheft abholen.

Also shoppen, shoppen, shoppen, schliesslich werden wir kein anderes Wochenende mehr Zeit haben, um nach Foley zu fahren. Um 11:30 waren wir da, frisch und munter und noch mit leerem Kofferraum. Um 18:00 haben die Geschaefte geschlossen (war ja schliesslich Sonntag), wir waren fix und fertig und unser Kofferraum voll, wie man auf dem Bild links sehen kann.
Kathrin und ich haben uns beide einen neuen Koffer gekauft. Sie ist nur mit einem Koffer eingereist (zwei sind Freigepaeck), mein zweiter hat die Ausfluege nach Montreal und Chicago nicht ueberlebt.
Zusaetzlich dann noch Kleidung fuer drei Personen und einige Mitbringsel. Ich hab die Tueten nicht gezaehlt.

Wir sind ja schon extra mit dem Kombi gefahren, weil der den groesseren Kofferraum hat. Aber als wir die Koffer gekauft hatten, haben wir uns so ein Auto gewuenscht, wie das, das auf dem Parkplatz neben uns stand. Schaut euch das Foto rechts an! Wie klein der Kombi doch neben diesem Pickup wirkt!

Nach sechseinhalb Stunden Shopping hat uns der Sandmann auf dem Weg zurueck nach Mobile schon zugewunken, und als wir dann bei Jim auf der Veranda sassen, waeren wir fast eingeschlafen. Jim hatte keine Lust gehabt mit drei verrueckten Deutschen einkaufen zu gehen, hat aber fuer uns Abendessen gekocht. Richtig lecker, Tortellini mit Haehnchen und Salat. Und wie fuer Amerikaner ueblich war alles schon in mundgerechten Portionen und es gab auch nur eine Gabel zum Essen.

So, Mittagspause vorbei, jetzt werd ich mal weiterarbeiten.

Time Flies

Irgendwie wird die Zeit hier in Mobile gerade noch intensiver. Ich haette nicht gedacht, dass sich die Aufregung, die Spannung, die Erlebnisse der letzten 4 Monate noch steigern lassen. Aber es ist so. Mehr Arbeit im Buero und kaum ein Abend ohne Freizeitprogramm.

Aber das ist ja immer so: Kaum ist das Ziel in Sicht, beginnt der Endspurt.
Steffi, Matthias und Tobi fliegen in 3,5 Wochen zurueck nach Deutschland. Kathrin bleibt noch vier Wochen in Mobile, ich noch sechs, Holger noch acht. Da ist das Gespraechsthema natuerlich immer haeufiger der Abschied und das, was "danach" kommt. Und wie wir aus der verbliebenden Zeit hier das meiste machen koennen, was wir noch alles unternehmen wollen (und vorallem wann). Noch so viel zu tun und nur noch so wenig Wochenenden und Feierabende uebrig!

Nicht, dass ich mich beschweren moechte, nur das Blog-Schreiben bleibt dabei eben ein bissl auf der Strecke. :-)

Freitag, 3. August 2007

Salzstangen mit Schokolade

Freitag nachmittag: Kaffee holen und dann ein Gang zum Automaten im Erdgeschoss, schließlich haben wir noch immer nicht alle Artikel ausprobiert.
Diesmal hab ich was ganz interessantes erwischt: "Take5", einen Schokoriegel.
Aber nicht einfach nur ein süßer Schokoriegel, dieser hier ist mit Salzbrezeln gefüllt! Also Salzstangen mit Schokoladenüberzug! Auf welche Ideen die hier kommen. Take5: Brezeln, Caramel, Erdnüsse, Erdnussbutter und Schokolade. Ich bin ja eigentlich kein Erdnuss-Fan, aber davon abgesehen, ist die Kombination aus salzig und süß echt interessant und ziemlich lecker!

Donnerstag, 2. August 2007

Shrimps und Forrest Gump

Crablegessen abgesagt, müde, es regnet, alles ist grau.
Als ich gestern nach der Arbeit ins Auto stieg, war ich mir sicher, dass ich zuhause nur noch schnell ein paar Nudeln koche und mich dann mit meinem Buch auf die Couch verkrieche. Keine Lust auf irgendwas.
Aber natürlich kam alles ganz anders:
Auf dem Weg von der Degussa zum Apartment kommen wir durch ein Gewerbegebiet und da steht an der Strasse ein Schuppen, auf dem in großen Lettern "Azalea Seafood & Gumbo Shoppe" steht. Keine Fenster, meistens stehen 1-2 Pickups vor der Tür, das macht natürlich neugierig. Und da Kathrin und ich gestern allein unterwegs waren und es nicht besonders eilig hatten, haben wir angehalten um uns den Laden mal genauer anzuschauen.

Ein spärlich möblierter Vorraum mit Tresen und dahinter eine leere Lagerhalle. Als wir uns suchend umgeschaut haben, wurden wir auch gleich von einem Mann angesprochen, ob er uns denn helfen könne. Uns war das alles ziemlich unheimlich, aber wir haben dann doch "ja" gesagt und erklärt, dass wir das Schild gelesen hätten und eigentlich gern wissen möchten, was das denn für ein Shop sei. Und der Mann hat uns dann in schönstem Südstaaten-Amerikanisch erklärt, dass sie Seafood-Carry-Out-Lunch herstellen (also Mittagessen zum Mitnehmen oder Liefernlassen), aber auch rohes Seafood verkaufen. Ob wir welches haben wollten, sie hätten heute Jumbo-Shrimp im Angebot oder auch die kleineren. Da haben Kathrin und ich nicht nein gesagt und uns gleich ein Pfund "kleinere" Shrimps für gut 5 Dollar einpacken lassen. Als der Mann mit der Tüte aus der Lagerhalle kam, musste ich doch erstmal schlucken, denn die Shrimps waren alles andere als klein, richtige Monster und vor allem wirklich frisch aus dem Wasser. Ich glaub, der Mann fand es ganz amüsant, dass wir zuerst Shrimp kaufen und erst dann fragen, wie man die eigentlich zubereitet. Seine erste Antwort darauf war, ob wir sie frittiert mögen - *g* typisch Alabama! Aber er hat uns dann auch erklärt, dass wir sie erst köpfen, dann schälen, am Rücken aufschneiden ("to butterfly", wieder einen neuen Ausdruck gelernt) und ausräumen müssten, bevor wir sie kochen oder braten.

Also schnell nach Hause, die Müdigkeit war eh schon vergessen und die Abenteuerlust geweckt. Schaut euch diese Monster an! Ich hab eines neben den Zucchini fotografiert, damit die Größenverhältnisse besser herauskommen. Und das ist keine Lorbeere, das ist ein Auge! Brrrh!
Nachdem ich zwei davon ausgenommen hatte, hatte ich ernste Zweifel, ob ich die später wirklich essen möchte. Aufs Kochen hatte ich schon Lust, aber irgendwie ist mir das doch lieber, wenn ich das Tier nicht mehr als ganzes sehe, bevor es auf meinen Teller kommt.
Zum Glück war Kathrin da nicht ganz so zimperlich und hat fleißig Shrimps geköpft, geschält und ausgenommen, während ich mich um den Rest des Abendessens gekümmert habe. In der Pfanne sind diese glitschigen grauen Würmer dann appetitlich rosa geworden. Ach, Chemie ist doch was tolles!

Shrimps, Alabama - da fehlt nur noch "Forrest Gump". Den Film hat Jim mitgebracht und wir drei haben uns einen gemütlichen Videoabend auf der Couch gemacht, Forrest Gump auf Englisch geschaut (es lohnt sich, Tom Hanks spricht in dem Film einem gut verständlichen Südstaatenakzent!) und superleckere Shrimp-Pasta gegessen.

Hier sind Bilder von den Shrimps in allen Stadien: roh, geschält, gekocht und angerichtet.