--> ich freue mich, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst (unter der Nachricht auf Kommentare klicken)
Viele Grüße! Constanze

Dienstag, 12. Juni 2007

Kathedrale in Mobile

Ich hab euch irgendwann Bilder von der Kathedrale in Mobile versprochen, hier sind sie:
Die Kathedrale steht mitten in Mobile und wirkt auf den ersten Blick wie aus dem Mittelalter, so wie wir in Europa das von den Kathedralen kennen. Lateinische Inschriften, bunte Fenster, bei denen die Farben nicht genau stimmen, weil eben einige Scheiben noch original sind, andere ausgewechselt wurden und so weiter. Tja, nur dass die Kathedrale hier in Mobile noch keine 200 Jahre alt ist! Die ist also ordentlich auf alt getrimmt.
Am besten ist der Weihwasser-Spender. Ja, da ist tatsaechlich ein Absperrventil auf dem Foto zu sehen!

Montag, 11. Juni 2007

Elvis lebt!

Mensch, war das ein tolles Wochenende! Memphis, die Geburtsstadt des Rock 'n' Roll, stand auf dem Programm.
Mapquest berechnet fuer die Strecke Mobile - Memphis knapp 500 Meilen und 6,5 Stunden, deswegen sind wir schon Freitag gleich nach der Arbeit die erste Etappe gefahren.
Wir, das waren dieses Wochenende Sophia, Holger, Matthias und ich. Und unser Mietwagen - diesmal nicht unser Partybus, sondern ein ziemlich eckiger Combi. Erster Stopp war bei Wendy's, einer der unzaehligen Fast Food Ketten, die ich noch nicht ausprobiert hatte. Fazit: Schmeckt nicht, muss man echt nicht wiederholen.

Zweiter Stopp: Jackson, ungefaehr auf halber Strecke zwischen Mobile und Memphis. Jackson ist die Hauptstadt von Mississippi und hat - wie Atlanta auch - ein Capitol, das dem Capitol in Washington nachempfunden ist. Es war schon 21:30 als wir in Jackson ankamen, deshalb haben wir nur noch einen kurzen Rundgang durch die Stadt gemacht und dann unser Motel gesucht. Wie schon in Huntsville, haben wir in einem Hotel der Kette LaQuinta geschlafen. Dagegen kann man echt nix sagen, sauber, guenstig und das Fruehstueck (fuer die anderen, ich hab lieber einen halbe Stunde laenger geschlafen und nur einen Kaffee getrunken) sogar gratis.

Am naechsten Morgen sind wir mit einem kurzen Zwischenstopp bei einem Aldi (Schokoladenvorraete auffuellen und Picknick fuer den Tag einkaufen) direkt nach Graceland gefahren. Elvis! Kaum faehrt man auf der Interstate nach Memphis hinein und nimmt die Ausfahrt Richtung Graceland, ist Elvis praesent: Hier ein Elvis Shoe Store, da ein Elvis Presley Hotel, hier ein Graceland Supermarket, die Strasse heisst Elvis Presley Boulevard,... Schwups steht man auch schon in der Einfahrt zum Parkplatz: "Hallo, wie geht's? Ein Auto, das macht 6 Dollar, bitte fahren Sie geradeaus weiter und parken Sie dann auf der linken Seite. Danke fuer Ihren Besuch bei Graceland."
Tja, vom Parkplatz gab's dann kein Entkommen mehr, also haben wir unser Picknick im Kofferraum aufgebaut (Bilder im Webalbum, Link weiter unten), uns kurz gestaerkt und dann ging's los zum King.

Also ich muss sagen, die 27 Dollar Eintritt fuer die Tour ueber Elvis Anwesen "Graceland", fuer die Auto-Ausstellung (mit dem rosa Cadillac!), fuer die Besichtigung seiner beiden Flugzeuge und die Ausstellungen "Elvis after Dark" (Elvis war naemlich ein Nachtmensch) und seiner Jumpsuits (dieser Anzuege, mit denen der King auf der Buehne stand) sind schon happig, aber haben sich voll und ganz gelohnt!
Das ganze ist echt eine riesen Attraktion, komerzialisiert bis zum geht nicht mehr. Die Amerikaner wissen halt einfach, wie man sowas aufzieht!
Bis zur Tour durch das Haus mussten wir noch 1,5 Stunden warten, also haben wir uns zuerst seine beiden Flugzeuge angeschaut. Anstellen, durch den Elvis Fan Detektor (wie die Metalldetektoren am Flughafen) und dann im Gaensemarsch durch die "Lisa Marie". Nicht schlecht, mit so einem Flugzeug wuerde ich auch gern mal ueber den Atlantik fliegen! Den kleineren Jet durften immer nur zwei Leute gleichzeitig betreten, aber wir haben schnell gerechnet: Zwei Amis wiegen soviel wie vier Deutsche und wenn wir zu viert reingehen, duerfen wir auch doppelt so lange drinbleiben :-)
Der Ausgang fuehrte - wie jeder Ausgang aus den Ausstellungen auch - geradewegs in einen der Souveniershop.

Als naechstes stand die Ausstellung "Elvis after Dark" an. Die Message: Elvis hat am liebsten nach Sonnenuntergang gelebt. Das beste Zitat (das seit heute morgen auch meinen Bildschirmhintergrund schmueckt), seht ihr auf dem Bild.

Dann endlich begann unsere Fuehrung durch Graceland, Haus und Grundstueck von Elvis. Also das ist schon der Hammer. Elvis war einfach cool, aber auch ein echter Freak! Wie das da aussieht! Am krassesten ist der Fernsehraum im Keller: Drei Fernseher laufen gleichzeitig, die Decke ist verspiegelt, die Waende sind in gelb und dunkelblau gestrichen, der totale Overkill. Ich koennte es in dem Raum nicht laenger als 10 min aushalten!

Draussen im Garten (Pferdekoppeln, Pool, Schaukel, weitere Gebaeude,...) ist Elvis zusammen mit seinen Eltern und seiner Grossmutter beerdigt. Das Grab ist eine richtige Pilgerstaette. Fans haben Blumen mitgebracht und kleine Stofftiere und es bildet sich wieder eine Menschenschlage! Echt Wahnsinn!

Spaeter laufen wir noch durch Elvis' Autosammlung. Ich wusste gar nicht, dass Elvis so viele Auto hatte, Golfwagen, schwarze Flitzer und natuerlich der rosa Cadillac, den er seiner Mutter geschenkt hat.

Ziemlich beeindruckt und mit tausend Ohrwuermern "one for the money, two for the show" sind wir am spaeten Samstagnachmittag dann ins Zentrum von Memphis aufgebrochen.

Mehr Fotos? Aber sicher doch! Hier.

Donnerstag, 7. Juni 2007

nach der Arbeit nach Fairhope

Gestern abend haben Kathrin, Sophia, Holger, Jim (der neue Kollege aus Ohio) und ich direkt nach der Arbeit einen Ausflug auf die andere Bayseite nach Fairhope gemacht.
Fairhope ist ein typischer Touristenort an der Kueste: Kleine Geschaefte, Steg ins Wasser, Restaurants mit Blick auf die Bay, Angler und Touristen.
Sophias Kollege hatte uns ein italienisches Restaurant empfohlen, in dem wir zu Abend gegessen (heisst dann Dinner) haben. Fuer mich gabs natuerlich Seafood: Austern, Shrimps, Jakobsmuscheln und Champignons in einer leichten Tomatensauce ueber Bandnudeln - hmm, einfach lecker! Weil Jim dabei war, haben wir uns die ganze Zeit auf englisch unterhalten. Richtig gutes Training :-)

Am Strand mit Blick auf den Sonnenuntergang ueber der Bay sind wir danach zurueck zum Auto gelaufen. Das war echt mal ein schoener Abend.
Hier sind mehr Bilder.

Dienstag, 5. Juni 2007

Kajak fahren

Am Sonntag haben wir eine Kanutour auf dem Escatawpa River gemacht. Das ist ein kleiner Fluss knapp hinter der Grenze von Alabama zu Mississippi. Von uns aus waren das ungefähr 40 min mit dem Auto, also quasi um die Ecke.

Die Tour war richtig schön. Mit einem alten Schulbus (Link zum Bild im Webalbum steht weiter unten) sind wir vom Parkplatz zur der Stelle gebracht worden, wo wir mit den Kajaks auf's Wasser sind.
Wir waren zu siebt unterwegs, da war schon von vornherein klar, dass das mehr eine lustige Tour als ein Naturerlebnis wird. Wir sind also den Fluss stromaufwärts gepaddelt, haben uns die Sonne auf die (rote) Haut scheinen lassen, haben am Strand Pause und Picknick gemacht und waren natürlich auch im Wasser schwimmen. Mein Kanu hat so geleckt, dass ich die ganze Zeit im Wasser saß (laut Verleiher musste das so sein, aha!), aber bei dem warmen Wetter war das ganz angenehm.

Auch die Umgebung konnte sich sehen lassen. Die Landschaft war einfach so schön, dass ich trotz großer Gruppe "Natur erlebt" habe. Der Fluss schlängelt sich durch den Wald, alle paar Meter ist ein kleiner Strand am Ufer, ab und zu findet man Einmündungen in den Fluss, in die man hinein paddeln kann. Dort öffnen sich dann kleine Seen oder besser Tümpel, die Bäume wachsen ins Wasser. Auf dem Wasser bietet sich ein tolles Schauspiel aus Licht und Schatten. Einfach schön!

Erstaunlich waren auch wieder die Amerikaner: Eine Familie paddelt kurz vor uns los. Nach einer Weile sehen wir sie wieder, weil sie gerade auf einem der Sandstrände Pause macht. Die haben tatsächlich einen Grill und einen Pavillion in den Kanus verstaut und machen jetzt am Flussufer ein Barbeque! Foto im Webalbum!

kleiner Schreck am Morgen

So, jetzt bin ich wach.
Heute morgen hab ich beim Wenden vor dem Eingangstor zur Degussa unseren Firmenwagen rueckwaerts gegen einen von diesen Rammbloecken aus Beton gesetzt. Das hat einen ordentlichen Schlag getan.
Zum Glueck ist ausser einem Schreck nichts passiert. Dem Poller hat das gar nichts ausgemacht, unser Auto hat ein bisschen gelbe Farbe vom Klotz abbekommen und hat jetzt vielleicht einen Kratzer mehr, aber keine Beule. Der Wachmann und auch unsere Sekretaerin, der ich das gerade gebeichtet hab (Stossstange - bumper, Betonklotz - brick, Kratzer - scratch), haben das zum Glueck ganz locker gesehen. "Das hab ich auch schon ein paar Mal gemacht..."
Aber der Schreck und das Adrenalin haben meine Muedigkeit vertrieben.

Sonntag, 3. Juni 2007

ruhiges Wochenende und Piratenabend

Endlich mal ein (ruhiges) Wochenende in Mobile! Nachdem ich die letzten vier Wochenenden auf Achse war - Atlanta bei Philipp, Huntsville, New Orleans und Atlanta mit den Praktikanten - bin ich richtig froh, dieses Wochenende mal wieder etwas ruhiger angehen zu lassen.

Heute (Samstag) morgen hab ich mich vor dem gemeinsamen Frühstück mit den anderen gedrückt und mal wieder ausgiebig telefoniert. Die Wochenendvormittage sind dafür fast die einzige Gelegenheit, weil es da in Deutschland Nachmittag ist und hier nicht unmenschlich früh.
Erst mit Mama und Papa und dann mit Julia R. aus Dortmund. Zweimal Neuigkeiten aus Deutschland hören, zweimal erzählen, wie es mir geht und was mich beschäftigt. Zweimal Möglichkeit, das Erlebte einzuordnen und zu sortieren, Tipps und Rückmeldung - das tat mal wieder richtig gut.

Danach hab ich mir mit Sophia einen gemütlichen Tag in Mobiles Innenstadt gemacht: Kunstmarkt auf dem Cathedrale Square, Kathedrale anschauen (grins, aber davon später mehr, wenn ich Sophias Fotos habe), Fort Condé und das Besucherzentrum von Mobile, ein Kaffee im Schatten und das nächste Wochenende (Memphis und Graceland) planen.
Heute abend dann hab ich mit Holger leckere Wraps gemacht, die wir gemütlich auf dem Balkon der Jungs verspeist haben. Irgendwann kamen Kathrin und Dirk von Shoppen im Outlet Center wieder und haben uns den Rest weggefuttert ;-)
Jetzt sind die anderen noch zum Feiern nach Downtown gefahren, aber ich hab Kopfweh, bin daheim geblieben und genieße jetzt die Ruhe. Himmlisch!

Gestern abend haben wir hier (in alter Erlangen-Tradition) einen Piratenabend gemacht. Mehr oder weniger verkleidert (auf dem Bild beachte man vorallem Dirks Bootshut!) gab's erst Piratenburger, denn seit Käpt'n Iglo wissen wir: Piraten lieben Fischstäbchen! Dann haben wir uns bei Portwein und Rum(-Cola), Tacco Chips mit blutigem Dip, schokoladigem Piratengold und Weingummi in Totenkopf-Form den ersten Teil von Pirates of the Caribbean auf DVD angesehen. Anschließend sind wir ins Kino gefahren und haben uns dort den dritten Teil angeschaut. O je! Johnny Depp als Captain Jack Sparrow hin oder hier. Gut, dass wir vorher den Portwein hatten...

Mir hat's mal wieder richtig Spass gemacht, so "mit Motto" zu feiern. Wie ihr auf dem zweiten Foto seht, hatten wir sogar Piratenflaggen (danke an den Degussa-Laserdrucker) im Wohnzimmer aufgehängt.

Freitag, 1. Juni 2007

Post vom Camp

Ich hab heute Post aus Deutschland bekommen:









Liebe bondings, ihr seid einfach toll! Ich hab mich riesig gefreut! *strahl*
Danke an euch alle und an Jost!