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Viele Grüße! Constanze

Dienstag, 28. August 2007

Wochenende

Halt stopp, warum kann heute nicht erst gestern sein? Die Zeit rennt. Rennt und rennt und rennt mir gerade davon.
Noch nicht mal mehr drei Wochen Praktikum, dann geht der Urlaub los. Jupp und ich haben letztens den Mietwagen und die Hostels für die erste und letzten Nächte gebucht. Und den Flug über den Grand Canyon. Ich freu mich wahnsinnig darauf, aber ich würde gerade auch viel dafür geben, die Zeit hier in Mobile zu verlängern.

Das Wochenende war einfach schön.
Am Samstag sind wir nach Destin an den Strand gefahren. Also DEN Strand, den schönsten Strand hier in der Gegend, von dem unser Kollege David sogar einen Fotokalender in seinem Büro hängen hat. Gute zwei Stunden Fahrt, die sich aber wirklich gelohnt haben. So klares blaues Wasser und so weißen feinen Sand hab ich echt noch nicht gesehen. Wahnsinn!
Bilder...

Sonntag nachmittag sind wir nach Dauphin Island gefahren (ihr wisst schon, diese Insel, südlich von Mobile) um neun Löcher Golf zu spielen.
Hier braucht man ja keine Platzreife um spielen zu dürfen, wir haben mittlerweile auch schon ein wenig Driving Range Erfahrung, Rainer hat einen Satz Golfschläger und wir Praktikanten ein paar mehr in der Praktikantenbox, also haben wir uns mal versucht.
Beeindruckender als das Spiel an sich fand ich aber die Kulisse: Der Golfplatz ist direkt am direkt am Strand - klar, wo denn auch sonst auf so einer kleinen Insel. Da macht das auch nichts, dass ich Mühe hatte, den Ball auf dem Rasen zu halten :-)

Spaßig ist es auch mit den Golfcarts zu fahren, und der Fahrtwind bringt ein bissl Abkühlung. Mittags um 3:00 in der Sonne Golfspielen, wir alle waren nach 10 min klatschnass geschwitzt.

Aber das war es wert.(Hier gibt's mehr Bilder.)

Nach dem Golfen sind wir erstmal ins Meer gehüpft um uns abzukühlen und dann haben wir Kathrins Abschied standesgemäß mit einem Picknick am Strand gefeiert.

Die Zeit vergeht gerade so schnell...am Samstag morgen fliegt Kathrin leider schon wieder nach Deutschland. Aber abends kommt dann Nora, die neue Praktikantin und meine neue Mitbewohnerin.

Freitag, 24. August 2007

Klimaanlage geht nicht

Was macht man, wenn es 34 Grad warm ist und schwül und im Büro die Klimaanlage nicht funktioniert?

Baseball schauen

Heute abend hab ich mein erstes Baseballspiel live gesehen. Tennessee Smokies gegen unsere Helden, die Mobile BayBears.
Zum Glück hatten wir zwei Amerikaner dabei, Jim und Jonah, die uns immer und immer wieder die Regeln und vor allem die Ausnahmen erklärt haben. "Haeh, warum ist das jetzt kein Out, das war doch ein Foul (also Strike), weil der Batter den Ball hinter sich ins Aus geschlagen hat?" "You can't foul-out!" Okay, schon wieder eine dieser Sonderregeln.

Das Spiel an sich war nicht aufregend, aber ich fand's schon spannend, mal eine dieser hochgelobten Sportveranstaltungen mitzuerleben. Nationalhymne singen, Baseball, Hotdogs, Foto mit dem Maskottchen und außerdem war ja Thirsty Thursday, also gab es das Bier für nur einen Dollar. Wahrscheinlich war's deswegen richtig voll im Hank Aaron Stadium: ca. 10% der Plätze waren besetzt...

Immerhin haben die BayBears gewonnen und ich hab einen Homerun gesehen.

Dienstag, 21. August 2007

USS Alabama - The Battleship

Im Hafen von Mobile liegt die USS Alabama, ein Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg, das jetzt als Museum dient. Das Battleship ist eine DER Sehenswürdigkeiten von Mobile, also nix wie hin. Zum Glück hat die Degussa einen Pass, den man sich tageweise ausleihen kann, und mit dem sechs Personen freien Eintritt auf das Schiff bekommen.
Sonntag nachmittags, ein paar Stunden hin ohne Eintritt zu zahlen, dafür war es echt okay, aber die 12 Dollar Eintritt hätten sich für mich wohl nicht gelohnt.

Klar, eindrucksvoll ist die Alabama schon. Vor allem, wenn man sich klar macht, dass das nicht einfach ein Museum ist, sondern dass sie tatsächlich mal im Krieg war, dass dort Menschen gekämpft haben, verletzt wurden und verletzt haben, dass sie repariert wurde, während sie unter vollem Beschuss stand, dass sie also wirklich mal im Einsatz war und nicht nur zur Simulation nachgebaut wurde.
Neun Battlestars hat sie bekommen, also Auszeichnungen für die Seeschlachten, die sie überstanden hat. Dabei wurden eine ganze Reihe pazifischer Inseln von den Japanern befreit.
Das Schiff ist echt riesig, wir haben zwei Stunden gebraucht um die Tour über und durch das Schiff abzulaufen. Maschinenräume, Mannschaftsräume, Munitionslager, angeblich alles so, wie es die Soldaten 1947 verlassen haben... naja, dafür sah es aber eigentlich zu gut aus. An Deck sind die Geschosse erhalten, alles darf angefasst, gedreht und ausprobiert werden. So weit also echt klasse, aber fuer meinen Geschmack dann doch zu viel Krieg und Patriotismus.

Nach unserem "Mannschaftsfoto" ("Schaut mal alle so wie echte Navy-Offiziere!") haben wir uns deswegen aufgeteilt. Kerstin, Dirk, Jonah und Matthias haben sich noch das U-Boot und einen Haufen Flugzeuge angeschaut, Kathrin und ich sind lieber gleich nach Hause an den Pool.

Hier sind ein paar wenige Fotos von der USS Alabama.

Montag, 20. August 2007

Bye-bye Dean!

Dean ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 4 mit Potential innerhalb der nächsten 24 Stunden auch Stufe 5 zu erreichen... Auf den Cayman Inseln und auf Yucatan möchte ich gerade sicher nicht sein!

Aber wir hier in Mobile werden von Dean wohl nicht mehr viel mitbekommen. Die 3-Tage Vorhersage geht an uns vorbei und auch die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier Winde der Stufe "Tropical Storm" bekommen geht gegen null.

Glueck gehabt! Und : Hoffentlich sind die Menschen auf den Cayman Inseln gut vorbereitet.

Bandprobe Samstag abend

Von der Bandprobe nach dem Festessen ist schnell erzählt, es macht einfach eine Menge Spaß. Vielleicht nicht unbedingt für die Zuhörer, aber für uns Musiker um so mehr.
Wir haben mittlerweile ein paar Lieblingsstücke, die wir stundenlang spielen können und die sich einfach immer klasse anhören. Ken und ich improvisieren ein bissl am Saxophon, wir spielen die Stücke einfach solange wir Lust haben.

Kathrin, Ulrike, Rainer und Astrid sind übrigens als Fans verhaftet worden und durften nicht nach Hause fahren. Und im Laufe des Abends hat es sie auch gepackt! Astrid hat sich ans Schlagzeug gesetzt und Rainer hat seine Bassstimme ausgepackt. Ihn könnten wir echt gebrauchen, das klingt einfach toll.
Wir wechseln eh immer mal durch die Instrumente. Dirk und Jonah tauschen Bass und Keyboard, Kerstin, Ralf, Dirk und ich singen, Ken singt sein "New York, New York", Dirk und ich "Lemon Tree".

Hier sind ein paar Bilder von den Proben, Tonaufnahmen gibt's aber nicht :-)

Sonntag, 19. August 2007

Crablegs und Bandprobe

Unser "Crablegs All You Can Eat"-Event stand ja noch aus, aber irgendwie haben wir in den letzten Wochen keinen Dienstag gefunden, an dem Ralf nicht auf Dienstreise oder wir nicht unterwegs waren. Deshalb haben wir gestern die Crablegs einfach selber gekocht. Und, weil uns das Musik machen gerade soooo viel Spaß macht, gleich noch eine Jam-Session hinten angehängt. "The Deep Fried" macht wieder Musik!

Um 16:00 haben wir uns bei Jonah, einem amerikanischen Kollegen und festem Bandmitglied, getroffen. Jonah hatte vormittags seine Frau Monica und Töchterchen Audrey zum Flughafen gebracht (die beiden verbringen die nächsten Wochen bei Monicas Eltern auf Hawaii). Jonah hatte also sturmfrei und wir konnten sein Wohnzimmer in einen Probenraum verwandeln. Jonah selber hat einen Flügel im Wohnzimmer, Keyboard und Verstärker waren auch da. Ken ist mit seinem Campingvan gekommen und hatte nicht nur sein Tenorsaxophon, sondern sein großes Schlagzeug dabei. Dirk mit Bass, Ralf mit Akkordeon und seinen Mikrophonen, ich hatte das Altsaxophon dabei - alles da um so richtig Krach zu machen.

Aber zuerst haben wir uns um die Crablegs gekümmert. Ralf hatte tiefgefrorene Alaska Snow Crab Legs gekauft (auf dem Foto hab ich die riesigen Krebsbeine in der Hand) und seinen großen Gaskocher dabei. Ein Rezept findet man im Internet, Jonahs Garten wird zur Küche. Wasser aufkochen, Würzmischung rein, Zitronensaft (Ralf macht das auf dem Foto gerade), Kartoffeln, Maiskolben und Wurststückchen im Wasser kochen. Zum Schluß die Crablegs 4 Minuten lang mitkochen. Hmmmmmm, das ist echt mein Lieblingsessen! Lecker!

Jonah hatte außerdem Spare Ribs auf dem Grill und so gab es ein großes Schlemmen. Zum Essen waren auch Kathrin, Ulrike (Ralfs Frau), Rainer (Kollege) und seine Freundin Astrid vorbeigekommen, die es sich danach auf der Couch bequem gemacht haben, während "The Deep Fried" geprobt hat.

Aber jetzt geh ich mir erstmal das Battleship "USS Alabama" anschauen, bevor ich weiterschreibe.